Wohnungsmarkt: München Flop, Passau Top
Es ist ein altes Lied: Der Irrsinn um den Wohnungsmarkt in München.
Für Studenten ist die Zimmersuche nirgendwo in Deutschland so schwierig wie hier.
Der Berliner Immobilienentwickler GBI AG hatte Mieten, Erstsemesterzahlen, Leerstand und WG-Angebote in allen 81 Hochschulstädten mit mehr als 5000 Studenten verglichen und am Donnerstag dieses Ergebnis mitgeteilt. Und, keine Überraschung: München schneidet natürlich verdammt schlecht ab.
In München seien Studenten in ihrer Verzweiflung bereit, für ein kleines, unkomfortables Zimmer in einer WG durchschnittlich fast 500 Euro im Monat zu zahlen, sagte GBI-Marktforscher Stefan Brauckmann.
Verzweiflungstaten sind auf unserem Mietmarkt kein Einzelfall, und wenn dann noch Makler-Gebühren drauf kommen, ist man oft sogar zum Pendeln gezwungen.
Relativ entspannt sei die Lage dagegen in Passau, Nürnberg, Bayreuth, Bamberg und Würzburg, teilte die GBI AG mit – hier sei es für Studenten nicht problematisch, eine passende Unterkunft zu finden.
jn / dpa