— © Zwei sexy Hunde wollen darauf aufmerksam machen, dass Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind.
Zwei sexy Hunde wollen darauf aufmerksam machen, dass Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind.

PETA-Aktion in München: "Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke"

Halb nackte Menschen, die als Hunde verkleidet in einem Käfig sitzen: Am Donnerstag wollte die Tierschutzorganisation PETA Deutschland darauf aufmerksam machen, dass Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind. Der Grund: Jedes Jahr nach Weihnachten werden unzählige Tiere wieder abgegeben oder gar ausgesetzt. 

 

 

Donnerstagmittag fand auf dem Max-Joseph-Platz in München die PETA-Aktion „Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum“, statt. Zwei Mitglieder der Tierschutzorganisation saßen dabei nur mit „Badebekleidung im Hundelook“ und aufgesetzten Hundeohren in einem Käfig. Um diesen wurde eine rote Schleife gebunden, denn der Käfig sollte ein Weihnachtsgeschenk symbolisieren. Die Tierschützer möchten mit dieser Aktion auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches oftmals unter dem Weihnachtsbaum beginnt.

 

peta aktion tiere sind keine weihnachtsgeschenke demo

 

Nur allzu oft werden Tiere ohne große Vorüberlegungen zu Weihnachten verschenkt und hinterher im Tierheim abgegeben oder gar ausgesetzt. In Tierheimen werden nach Weihnachten jährlich etwa 30 Prozent mehr Tiere abgegeben als das restliche Jahr über. Die anschließende Aufenthaltszeit der Tiere in den Tierheimen hat sich in den letzten Jahren zudem deutlich erhöht. Etwa 25 bis 30 Prozent der Tiere müssen zwölf Monate oder länger auf ein neues Zuhause warten. Die Tierheime stoßen so mehr und mehr an ihre Grenzen.

 

Deshalb möchte PETA Deutschland an alle appellieren, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken. Für ein Haustier müsse man sich gewissenhaft entscheiden und die Anschaffung nicht von einem Datum abhängig machen. „Ein Tier ist kein Geschenk! Einen Pullover kann man umtauschen, ein Tier nicht“ so Alena Thielert, die die Aktion koordiniert. Daher solle die Entscheidung für ein Tier bewusst getroffen und vorher mit allen Familienmitgliedern abgesprochen werden.

 

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