
Kameras & Co. - Polizei verschärft Sicherheitskonzept für Fasching
Die Münchner Polizei hat nach den Vorkommnissen der Silvesternacht in Köln und den Anschlägen von Paris das Sicherheitskonzept für Großveranstaltungen in München nochmals verschärft.
Es waren schreckliche Ereignisse, die uns wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ob Köln oder Paris – die Angst der Menschen, Großveranstaltungen zu besuchen, ist in letzter Zeit gestiegen. Genau aus diesem Grund hat sich auch die Münchner Polizei dazu entschieden, die Sicherheitsvorkehrungen in der Landeshauptstadt zu überarbeiten.
Vor allem, was die großen Veranstaltungen angeht, will man sich bei der Polizei offensichtlich bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten. Erste, ganz konkrete Ansätze gibt es daher zum Beispiel für den Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt. Während es direkt am Platz des Geschehens zwar keine Kameraüberwachung geben wird, werden ein paar Meter weiter am Marienplatz, an dem das eigentliche Faschingstreiben den ganzen Tag über stattfindet (am Viktualienmarkt nur 2-3 Stunden), 4 Kamera-Überwachungssysteme installiert.

Diese Kameras werden danach auch wieder abgebaut. Die Maßnahme zeigt allerdings, dass man in einer potenziellen Gefahrensituation möglichst schnell und zielgerichtet handeln will.
Auch den vielen feierwütigen Münchnern dürfte die Tatsache ein Stück weit ein Sicherheitsgefühl vermitteln. Zumal während der Faschingszeit ja die Freude und nicht die Angst im Vordergrund stehen sollte.