riesiger Kaffebecher am Marienplatz zum Start der AWM Kampagne

AWM-Kampagne - so soll München Müll vermeiden

#muenchengegenmuell – Täglich fallen in München 190.000 Coffee-To-Go Becher an – ein sechs Meter hoher Berg von Müll – JEDEN TAG! Deshalb hat der Abfallwirtschaftsbetrieb München eine Abfallvermeidungskampagne gestartet. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter wurde das Projekt auf dem Münchner Marienplatz am vorgestellt.

 

Der Einwegbecher gehört für viele inzwischen zum Alltag.  Allerdings verbrauchen wir Menschen damit zu große Ressourcen, jedes Jahr werden allein in Deutschland rund 2,8 Milliarden Kaffeebecher weggeworfen. Würde man die weggeworfenen Becher aufeinander stapeln, würde dieser Stapel bis zum Mond reichen.

 

 

Auch München hat bisher zu diesem Stapel kräftig beigetragen – 190.000 Becher pro Tag waren der Stadt München und dem Münchner Abfallwirtschaftsbetrieb einfach zu viel.

 

#muenchengegenmüll – mit diesem Hashtag wurde auf dem Marienplatz in München ein neues Pfandsystem für Kaffeebecher eingeführt. Abfallvermeidung vor Abfallentsorgung – das ist das Ziel dieser Mehrweg-Becher Kampagne.

 

 

Von nun an kann man in München, wie auch in anderen Großstädten beispielsweise Berlin und Hamburg, seinen Mitnahme-Kaffee in einem Mehrweg-Becher bekommen – für lediglich 1€ Pfand ist auch gleich das Geschirrspülen inklusive.

 

Und so einfach geht es: Man nimmt den Becher aus einem Café mit und gibt ihn in einem anderen, teilnehmenden Café zurück. Gern auch in einer anderen Großstadt – so vermischen sich bald auch Becher aus unterschiedlichen Großstädten, jeweils erkennbar an der unverwechselbaren Silhouette auf den Bechern.

 

Die aktuelle Anzahl von 200 Cafés wird laufend erweitert, hier gibt es mehr Informationen zur Kampagne „München hat’s satt“.

 

kp

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