Gesellschaft für deutsche Sprache gibt Wort des Jahres 2013 bekannt: GroKo

Wissen Sie, was GroKo heißt? Wie die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag bekannt gab, ist diese Abkürzung das Wort des Jahres 2013.

Die Abkürzung GroKo steht für  „Große Koalition“.

Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache habe das Thema Große Koalition das Wahljahr beherrscht. Die GfdS spricht von einer interessanten Wortbildung. Das Wort sei an „Krokodil“ angelehnt und habe eine spöttische Haltung gegenüber der sehr wahrscheinlichen Koalition aus CDU/CSU und SPD auf Bundesebene.
Den zweiten Platz belegt die katholische Kirche, was diese wohl nicht freuen wird. Der Bischof von Limburg wurde in der Presse als Protz-Bischof weit über die Grenzen des Bistums Limburg bekannt. Franz-Peter Tebartz-van Elst hat sich damit auf den zweiten Platz geschlichen.

Auf Platz 3 steht sozusagen als Gegenpol zu Protz und Prunk die Armutseinwanderung, einerseits aus Krisengebieten in Afrika nach Europa, andererseits innerhalb Europas aus Ländern wie Rumänien und Bulgarien, aus denen sich viele Menschen auf die Suche nach einer besseren Zukunft in Deutschland oder einem anderen wohlhabenden Land machen.

rr/Gesellschaft für deutsche Sprache

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