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Gefälschte Dokumente am Flughafen München

Am Flughafen München flogen gestern zwei Syrer mit gefälschten Papieren auf. Beide erwartet jetzt eine Anzeige, den einen wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, den anderen zusätzlich wegen Urkundenfälschung.

 

Zwei Syrer, die anerkannte Flüchtlinge mit Wohnsitz in Deutschland sind, wurden am Mittwochnachmittag am Münchner Flughafen mit gefälschten Papieren festgenommen. Der Zoll und die Bundespolizei ertappten einen 38-jährigen Syrer mit gefälschtem Reisepass. Zeitgleich fiel ihnen ein 27-jähriger syrischer Staatsbürger in die Arme, der einen gefälschten griechischen Ausweis vorwies.

 

Der 38-Jährige gab sich mit einem gültigen Reisepass für Flüchtlinge aus, übergab den Beamten jedoch auch seinen syrischen Reisepass und seinen Führerschein. Diese waren beide gefälscht. Der Betroffene war jedoch von der Echtheit der Papiere überzeugt. Er gab an, seine Frau in der Türkei besuchen zu wollen, mit einem Flüchtlingspass ist dies allerdings nicht möglich. Da sein syrischer Pass bereits abgelaufen war, nahm er über ein soziales Netzwerk Kontakt zu einem Landsmann auf. Der Unbekannte versprach, den Reisepass und den Führerschein für 150 Dollar zu verlängern.

 

Der 27-Jährige habe den griechischen Ausweis für seinen Vater besorgt. Dieser sei psychisch krank und mache Probleme, weshalb er ihn über Griechenland in die Türkei bringen wollte. Also sei er nach Griechenland geflogen und habe bei einem Schleuser für 300 Euro das gefälschte Dokument erworben. Vor Ort habe er daraufhin ein Flugticket für den Vater besorgt. Anschließend ging es in die Türkei, um dort mit einem weiteren Schleuser Kontakt aufzunehmen.

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