Fifty Shades of Red: Feuerwehr gibt Tipps für Sex-Unfälle

Seit der Veröffentlichung von „Fifty Shades of Grey“ hat die Londoner Feuerwehr eine deutliche Zunahme an Sondereinsätzen verzeichnet. Jetzt berichten die Rettungskräfte auf Twitter über ihre skurrilsten Einsätze und geben Tipps, wie die ungewollten Zwischenfälle zu vermeiden sind.

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Mann steckte in Plastikflasche fest

 

Ob in Flaschen hängende Geschlechtsorgane oder Frauenhände, die sich nicht mehr aus Handschellen bekommen lassen – durch die Bücher „Fifty Shades of Grey“ von E.L. James haben sich die prekären Einsätze der Londoner Fire Bridge stark erhöht. Nun befürchtet die Feuerwehr durch die Verfilmung der Sadomaso-Romane eine erneute Zunahme von Sex-Unfällen. „Es scheint einen Fifty-Shades-Effekt zu geben“, bestätigt Dave Brown von der London Fire Brigade. Der Film könne dazu führen, „dass mehr Menschen gefangen sind und sich selbst nicht mehr befreien können.

 

 

Unter dem Hashtag #FiftyShadesofRed veröffentlicht die London Fire Bridge seit einiger Zeit die kuriosesten Einsätze auf Twitter, die mit dem Erotik-Film in Verbindung gebracht werden können. So mussten die Einsatzkräfte unter anderem einem Mann helfen, der sein Geschlechtsorgan in eine Plastikflasche gesteckt hatte und es aus dieser nicht mehr eigenständig herausbekam. 2013/2014 sollen sie insgesamt 470 Mal ausgerückt sein, weil Menschen in Haushaltsgeräten oder anderen Dingen festgesteckt seien.  

 

 

Außerdem veröffentlicht die Feuerwehr immer wieder Videobotschaften und nützliche Tipps, in denen dazu angehalten wird, „den gesunden Menschenverstand“ einzuschalten oder bei der Verwendung von Handschellen „die Schlüssel immer bereitzuhalten“. Dazu werden auch Statistiken veröffentlicht, die einen Anstieg der kuriosen Einsätze belegen sollen.

 

 

Bereits am Donnerstag hatte eine britische Baumarktkette angekündigt, ihre Mitarbeiter zum Filmstart des Erotik-Films „Fifty Shades of Grey“ auf einen möglichen Ansturm von begeisterten Nachahmern des Films vorzubereiten. Insbesondere Ketten, Klebeband und weiteres Material sollen dabei im Vordergrund stehen.

 

sg / dpa

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