Mülltonne — © Foto der Mülltonne: WGV Quarzbichl
Foto der Mülltonne: WGV Quarzbichl

AWM warnt vor illegaler Sperrmüllsammlung

Mit gefälschten Anschreiben werden Bewohner derzeit in einzelnen Stadtteilen Münchens aufgefordert, Sperrmüll und nicht mehr benötigte Gegenstände einfach vor die Haustüre zu stellen. Auf das Anschreiben ist das Logo des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) kopiert. Auchtung! Es handelt sich hierbei um eine illegale Sammlung.


Viele Haushalte in München finden derzeit einen Hinweis im Briefkasten, auf dem auf eine Sperrmüllsamlung hingewiesen wird. Der Zettel wirkt seriös, da darauf das Logo des AWM abgedruckt wurde. Die Anwohner werden darauf hingewiesen, nicht mehr benötigte Gegenstände einfach vor die Haustüre zu stellen. Sie würden dann vom AWM abgeholt werden. Aber es handel sich hier nicht um eine offizielle Sammlung vom AWM, sondern um Betrug. Straßensammlungen werden vom AWM nicht durchgeführt. Der AWM bietet den Münchner Bürgerinnen und Bürgern den Sperrmüll-Abholdienst gegen Gebühr an.In dem Schreiben wird auch darauf hingewiesen, dass es die Möglichkeit gibt, den Müll einfach an einer Sammelstelle zwischen Dachauer Straße, Schwere-Reiter-Straße und Anita-Augspurg-Allee abzustellen.

 

Illegale Sammlung

 

Der AWM macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich hier um illegale Sammlungen handelt, die nicht autorisiert sind. Die Polizei ist bereits eingeschaltet. Das Herausstellen von Sperrmüll erfüllt den Tatbestand der illegalen Müllentsorgung und wird entsprechend geahndet. Der bis jetzt abgestellte Unrat wird aus Gründen der Stadthygiene ausnahmsweise und einmalig vom AWM entsorgt. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet die Münchner Bevölkerung, bei Aufforderungen dieser Art den AWM unverzüglich zu informieren. Für weitere Informationen und Nachfragen steht das Infocenter des AWM

 

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