Mi., 18.05.2016 , 16:31 Uhr

Bewaffneter Banküberfall in München

Um kurz vor 15 Uhr hat sich in der Mannertstraße in München ein Banküberfall zugetragen. Ein Mann stürmte eine Filiale in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Karlsfeld und bedrohte die Angestellten mit einer Schusswaffe.

 

 

Mittlerweile gibt es Bilder einer Überwachungskamera, die durch die Staatsanwaltschaft freigegeben wurden. Ein Update sowie die Aufnahmen finden Sie hier.

 

Einsatzbericht der Münchner Polizei:

 

Am heutigen Mittwoch, 18.05.2016, gegen 14.50 Uhr betrat ein mit Baseballcap und dunkler Brille teilmaskierter Täter die Filiale einer Bank in der Mannertstraße. Unmittelbar nach Betreten der Geschäftsräume bemerkte er eine Kundin, die gerade damit beschäftigt war, einen vierstelligen Geldbetrag einzuzahlen.

 

Er bedrohte die Frau, sowie weitere Kunden und steckte das Geld in einen mitgebrachten, dunklen Stoffbeutel mit weißer Aufschrift. Anschließend begab er sich in den eigentlichen Geschäftsbereich, bedrohte dort einige Bankangestellte und forderte weiteres Geld. Unmittelbar darauf brach der Räuber dann jedoch seine Tat ab und verließ die Geschäftsräume der Bank.

 

Nach derzeitigem Erkenntnisstand flüchtete der Unbekannte mit einem dunklen Pkw. Die anwesenden Angestellten und Kunden wurden bei dem Überfall körperlich nicht verletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach derm Täter verlief bisher ohne Erfolg.

 

Täterbeschreibung:

 

Bei dem Unbekannten handelt es sich um einen ca. 40-jährigen Mann, ca. 180 cm, vermutlich Deutscher, auffällig wenige oder kurze Haare. Bekleidet war er mit einem dunkelgrauen Kapuzenpulli, darunter ein Hemd und einer hellen, ausgewaschenen Jeanshose.

Er trug eine große, dunkle Sonnenbrille, ein schwarzes Basecap und hatte eine dunkelblaue oder schwarze Stofftasche mit großem weißem Aufdruck bei sich. Er war mit einer Schusswaffe bewaffnet.

 

Zeugenaufruf:

Personen, die Angaben zu der Tat oder dem flüchtigen Täter machen können werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel 089/2910-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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