Der Arbeitsmarkt blickt gespannt nach Nürnberg: Dort werden heute von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Bayern bekanntgegeben. Experten erwarten, dass der Freistaat im Juli von der Sommerflaute noch weitgehend unberührt geblieben ist – ganz entgegen dem bundesweitem Trend.
Der Grund: Die Ferien beginnen in Bayern später als in den meisten anderen Bundesländern, und in der Sommerpause steigt die Zahl der Jobsucher meistens an. Trotzdem: So kurz vor der Urlaubszeit nur selten noch Personalentscheidungen getroffen werden.
Im Juni war die Zahl der Arbeitslosen in Bayern um 8.400 auf 247.100 gesunken, Grund war der Frühjahrsaufschwung. Die Arbeitslosenquote betrug in diesem Zeitraum 3,6 Prozent.
mt / dpa