Do., 01.12.2016 , 11:44 Uhr

Flüchtlinge kommen auf Güterzügen nach Deutschland - Bundespolizei schreitet ein

Die Bundespolizei stellt seit einigen Wochen immer wieder Migranten auf Güterzügen fest. Allein die Bundespolizeiinspektionen in Rosenheim und München haben zwischen Oktober und November rund 180 Personen registriert.

 

 

Es ist eine außerordentlich gefährliche Angelegenheit. Immer häufiger kommt es in letzter Zeit vor, dass Flüchtlinge auf Güterzügen nach Deutschland übersetzen. Dabei halten sie sich nicht nur in den Wagons, sondern teilweise auch außerhalb auf und nehmen so bewusst oder unbewusst große Gefahren in Kauf, die etwa von den stromführenden Oberleitungen, dem Bahnbetrieb oder der Witterung ausgehen.

 

 

Die Bundespolizei will hier nun mit gezielten Kontrollen entgegenwirken. Seit Donnerstagmorgen führen Beamte auf Höhe Raubling gezielte Kontrollen durch. Aufgrund der umfangreichen Kontrollen müssen einzelne Bahnabschnitte dafür sogar teilweise gesperrt werden.

 

Die Schwerpunktaktion ist eine Ergänzung der bisherigen Maßnahmen der Bundespolizei. Mit vermehrten Kontrollen und Überwachungen bereits an den Abfahrtsorten, will man verhindern, dass sich Flüchtlinge überhaupt erst in lebensbedrohliche Lagen begeben. Die Bundespolizei ist auch hier breit aufgestellt.

Laut Rosenheimer Bundespolizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in der Zukunft derartige Schwerpunktaktionen stattfinden.

 

Um die Gleisbereiche im Bundesgebiet zu schützen, setzt die Polizei auch häufig Hubschrauber ein:

 

 

 

lus

 

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