Die Feuerwehr-Rettung bei einem Einsatz.

Gerüstbauer lässt Brett fallen – Mann lebensgefärlich verletzt

Ein 58 Jahre alter Gerüstbauer verrichtete im Inneren einer Kirche seine Arbeit, als ihm ein Holzbrett aus der Hand rutschte und einen Kollegen am Kopf traf. Der Mann schwebt derzeit noch in Lebensgefahr.


Am Mittwoch waren mehrere Gerüstbauer dabei ein 15 Meter hohes Gerüst im Inneren einer Kirche abzubauen, als gegen 11 Uhr das Unglück geschah. Die Kirche in der Ichostraße in Obergiesing wurde Schauplatz eines schweren Unfalls. Ein 58 Jahre alter Gerüstbauer war dabei ein 2,50 Meter langes Brett, welches 20 Kilo wog, zu seinem Kollegen nach unten zu reichen, als es ihm aus der Hand rutschte. Beim Ausbau glitt ihm das Brett einfach aus den Händen und traf, 5 Meter tiefer, seinen Kollegen der auf einer Empore stand. Der Mann trug keinen Bauhelm und das Brett traf ihn direkt mittig am Kopf. Er sackte sofort Bewusstlos zusammen.

 

Der 58-Jährige eilte seinem Kollegen zur Hilfe, der mittlerweile sein Bewusstsein wieder erlangt hatte. Der Notarzt wurde sofort hinzugerufen. Der Verletzte  war ansprechbar und wurde vom Notarzt erstversorgt. Die Höhenrettung der Feuerwehr musste den Mann aus 10 Metern höhe bergen und ins Krankenhaus bringen. Währenddessen übernahm die Polizei vor Ort die Ermittlungen. Der Mann wurde im Krankenhaus umgehend operiert. Es wurde festgestellt, dass er sich eine lebensgefährliche Schädelhirnfraktur zugezogen hatte.

 

(Polizeibericht/JH)

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