Geldmangel an bayerischen Hochschulen: Bund soll zahlen

Der Bund soll die Finanzprobleme der bayerischen Hochschulen lösen.

Bayerns unterfinanzierte Hochschulen müssen bei der Behebung ihres chronischen Geldmangels auf Berliner Großzügigkeit hoffen. Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle versprach am Mittwoch im Hochschulausschuss des Landtags zwar, dass er für eine Behebung des milliardenschweren Sanierungsstaus bei den Hochschulbauten kämpfen will. „Hier müssen wir vorankommen“, sagte der CSU-Politiker. Doch ansonsten hofft Spaenle auf frisches Geld aus Berlin: „Der Hochschulpakt ist für uns das zentrale Instrument zur Steuerung und zur Abstützung der Aufwuchsstrategie.“

Spaenles „Aufwuchsstrategie“ bedeutet im Politikerjargon zusätzliche Ausgaben. Der Hochschulpakt ist eine Vereinbarung von Bund und Ländern, bis 2020 zehntausende neuer Studienplätze zu schaffen. Dafür sind nach jetzigem Stand zehn Milliarden Euro Bundeszuschüsse vorgesehen. „Wir können da überproportional profitieren“, sagte Spaenle.

 

rr/dpa

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