
Eine Beifahrerin stirbt bei Verkehrsunfall in Moosach
Am Samstagnachmittag ist es in Moosach zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Rentner hatte eine rote Ampel übersehen und krachte in ein abbiegendes Fahrzeug. Eine Beifahrerin erlag ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Moosach – Am Samstag, 11.10.2014, gegen 14:00 Uhr, fuhr ein 78-jähriger Rentner aus München mit seinem Mercedes die Triebstraße stadteinwärts. An die Kreuzung zur Hanauer Straße kommend befand er sich auf dem Linksabbiegerstreifen. Die separate Linksabbiegerampel für diesen Fahrstreifen zeigte grün, während die Ampel für den Geradeausverkehr rot war. Offenbar übersah der Mann dieses und fuhr geradeaus in den Kreuzungsbereich ein.
Dort stieß er frontal und ungebremst in die Beifahrerseite des BWM eines 28-jährigen Münchners, der die Triebstraße auf dem linken Fahrstreifen stadtauswärts gefahren war und an der Kreuzung Hanauer Straße vorschriftsmäßig bei grün wendete. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der BMW auf den südlichen Gehweg der Triebstraße direkt vor die Bushaltestelle Lassalleestraße geschleudert. Der Mercedes des Unfallverursachers kam ca. 40 Meter nach der Kreuzung auf dem linken Fahrstreifen der Triebstraße zum Stehen.
Eine Tote, drei Schwerverletzte
Die Beifahrerin des BMW-Fahrers, eine 27-jährige Münchnerin, wurde bei dem Zusammenstoß schwerst verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später an den Folgen des Unfalls verstarb. Der BMW-Fahrer, der Mercedes-Fahrer und dessen 75-jährige
Beifahrerin erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen.
Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser im Münchner Stadtgebiet eingeliefert. An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstanden wirtschaftliche Totalschäden. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 80.000,- Euro. Ein Sachverständiger wurde zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens hinzugezogen. Die Triebstraße war ab der Hanauer Straße in östlicher Richtung von 15:10 Uhr bis 18:00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde großflächig abgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Schwerer Verkehrsunfall auf der A9
Auf der A9 im Gemeinde-Bereich Reichertshofen ist es am vergangenen Sonntag um 16:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein auf dem linken Fahrstreifen der A9 in Richtung Nürnberg fahrender Fiat Brava überfuhr eine 1,5 bis 2 Kg schwere Eisenmutter, die auf der Fahrbahn gelegen hatte. Diese durchschlug die Felge des Fiat Brava, der anschließend am Seitenstreifen zum Stehen kam und abgeschleppt werden musste. Durch das Überfahren wurde die Eisenmutter hoch geschleudert und flog über die Mittelleitplanke direkt in die Windschutzscheibe eines gerade in Richtung München auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Daimler-Benz, in dem eine 4-köpfige Familie aus München saß.
Das Eisenteil durchschlug die Windschutzscheibe und traf den Kopf des Beifahrers, der hierbei lebensgefährlich verletzt wurde. Er wurde vom Rettungshubschrauber umgehend ins Klinikum Ingolstadt verbracht. Die weiteren Insassen des betroffenen Fahrzeuges blieben zwar unverletzt, wurden aber zur weiteren Betreuung ebenfalls ins Klinikum Ingolstadt verbracht. Am Pkw entstand ein Sachschaden von mind. 1.000,– €.
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